Urbane und kreative Räume der Kultur- und Kreativwirtschaft in Mittelzentren im Ruhrgebiet
Die wirtschaftliche Zukunft von Metropolregionen wie etwa dem Ruhrgebiet, hängt u.a. von den Entwicklungsmöglichkeiten der Kultur- bzw. Kreativwirtschaft in der Region ab.
Im Blickpunkt stehen dabei vielfach Projekte in den Großstädten, wie etwa die Umnutzung des Dortmunder „U“ zu einem Gründungszentrum der Branche.
Wenig untersucht worden ist bislang jedoch, mit welchen raumbezogenen Ansätzen die zahlreichen Mittelzentren im Kern und am Rand des polyzentrischen Ballungsraumes der Metropole Ruhr die Entwicklungsbedingungen der Kultur- bzw. Kreativwirtschaft in solchen Städten zukunftsorientiert gestalten können. Hier gibt es bislang nur vereinzelte Projekte, zum Beispiel in Dinslaken auf der ehemaligen Zeche Lohberg.
Die Studie zeigt am Beispiel der vier Modellstädte: Dinslaken, Hagen, Recklinghausen und Unna auf, wie solche Städte erfolgreich „Kreative Räume“ der Kultur- und Kreativwirtschaft entwickeln können. Dies soll vor allem im Rahmen eines optimierten Einsatzes vorhandener Mittel und Instrumente erfolgen (u.a. Kulturförderung, Stadterneuerung, Wirtschaftsförderung, Bildungs-, Hochschul- und Integrationspolitik) sowie unter Berücksichtigung wichtiger Akteursgruppen (u.a. Immobilienwirtschaft).
Im Auftrag des Regionalverband Ruhr (RVR)
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